Utta Reich-Schottky

Hans Schottky

Utta Reich-Schottky:

Seit 1981 befasse ich mich mit Stillberatung, Stillförderung und dem Schutz des Stillens gegenüber Verkaufsinteressen.

Siehe auch

und:

Aktuell:

Glyphosat in der Muttermilch: Wir brauchen einen Paradigmenwechsel

Utta Reich-Schottky, Juli 2015

In der industriellen Landwirtschaft und auch bei vielen Kleingärtnern und Verwaltern öffentlicher Grünanlagen gilt der Grundsatz: Alles, was die Erträge zu mindern droht oder „stört“, wird totgespritzt. Und wenn ein Stoff sich als dermaßen toxisch für das Leben drumherum erweist, dass er verboten wird, dann nehmen wir die nächsten. Auch Stoffe wie Dieldrin sind inzwischen verboten. Jetzt haben wir Neonikotinoide und Glyphosat. Wie damals Dieldrin wird heute Glyphosat in Muttermilch gefunden. Auch hier rücken Verbote näher. Nach weiteren Verboten werden Monsanto, Bayer und Syngenta mit neuen Pflanzen“schutz“mitteln aufwarten. Bis die Verbote kommen, ist der Schaden längst da. Der Zyklus wiederholt sich. Das Prinzip Totspritzen führt in die Sackgasse. Aus dieser Sackgasse führt nur ein Paradigmenwechsel heraus. Zukunftsfähig ist nur ein grundsätzlich anderer Ansatz für die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte und im Umgang mit Gärten und öffentlichem Grün. Und zwar ein Ansatz, der den Wert des Lebens als solchen erkennt, das Leben in seiner Vielfalt und seinen Wechselwirkungen wertschätzt und behutsam behandelt. Und der unsere Lebensgrundlagen schützt und Probleme lebensfreundlich bearbeitet. Das bedeutet:

Nur so haben unsere Kinder und Enkel die Chance auf eine lebendige Zukunft. Und keine Herbizide in Muttermilch und überall.

P.S. Auch Sie können ein Stück Land von Pestiziden freikaufen: www.bioboden.de oder www.kulturland-eg.de

Dr. med. Hans Schottky:

Ich war Anaesthesist, wurde 2003 berentet und bin seither als Ehrenamtlicher in einem ambulant tätigen Hospizverein aktiv.
URL: www.hospiz-horn.de

Aus Anlaß des im "Spiegel" Nr.48 vom 24. 11. 2008

erschienenen Aufsatzes zur Sterbehilfe ("Die Leiden der anderen") von Beate Lakotta, mit einem Interview-Auszug mit mir (Hans Schottky), gebe ich hier eine etwas ausführlichere Stellungnahme zur Strafverfolgung bei assistiertem Suizid und aktiver Sterbehilfe wieder.

Aktualisiert Juni 2015. Copyright Dr. Hans Schottky. Kontakt siehe Impressum